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Die Regeln
des
Internationalen Tischfussball-Verbandes
(ITIVE)
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- Das Stadion besteht aus einer stabilen und ebenen Platte in
den Ausmaßen von mindestens 145 x 82 cm. Es ist mit grünem Nessel bzw.
Leinwand bespannt. Das Stadion muss in einer Mindesthöhe von 90 cm
stabil gelagert sein.
- Das Spielfeld
Die Feldmasse betragen 124 x
75 cm. Der Mittelkreis hat den Radius von 9 cm, Strafraum 34 x 14 cm. Der
Stopperhalbkreis hat den Radius von 31,5 cm mit Zentrum genau in der Mitte
der Torauslinie. Die rote Torschusserlaubnislinie ist ein Kreisbogen zu
einem Radius von 75 cm. Ihr weitester Abstand vom Toraus (Lot zu Mitte Tor)
beträgt 40 cm. Der 11-Meter-Punkt liegt 12 cm vor der Tormitte. Alle Linien
und Punkte haben eine Stärke von 4 mm.
(Grafik
Feldmasse)
- Die Tore haben das Innenmaß von 9 cm Breite und 6,5 cm
Höhe. Die Tiefe der Tore beträgt 3,5 cm. Die Tore sind mit je einem etwa
1,8 cm langen Stift unter jedem Torpfosten in entsprechende Bohrlöcher in
der Spielplatte einsteckbar. Das Netz muss weich, flexibel und durchsichtig
sein.
(Grafik Tormasse)
- Die Mannschaften bestehen aus je sechs Feldspielern und
einem Torwart der handelsüblichen "Tipp-Kick"-Spiele.
- Die Bälle stammen ebenfalls vom "Tipp-Kick"-Spiel.
- Die Spieluhr ist über das "Tipp-Kick"-Spiel
erhältlich; andere Spieluhren desselben Charakters sind erlaubt.
- Die Spieldauer beträgt 2 x 10 Minuten. Seitenwechsel bei
Halbzeit. Verlängerungen 2 x 3,5 Minuten. 10 Minuten entsprechen auf der in
der ITIVE verwendeten Spieluhr 45 "Minuten", Verlängerungen
betragen entsprechend 2 x 15 "Minuten". Die Spielzeit wird
unterbrochen bei Eckball, Neuaufstellung nach erzieltem Tor, Elfmeter,
Ballsuchen und sonstigen erheblichen Verzögerungen.
- Schiedsrichter sind grundsätzlich zu empfehlen und bei
Punkt-, Qualifikations-, Pokal- und Meisterschaftsspielen vorgeschrieben.
Der Schiedsrichter hat absolute Autorität! Widerspruch ist nur zulässig
gegen Ballzuspruch. In solchen Fällen erfolgt durch den Schiedsrichter die
Nachmessung der Spieler-Ball-Abstände (vgl. Ballanspruch).
Hat der Widersprechende Unrecht, darf er im laufenden Spiel nicht mehr
Einspruch erheben.
- Gelbe und Rote Karten Vorsätzliche und grobe
Unfairness eines Spielführers ahndet der Schiedsrichter mit der Gelben
Karte, im Wiederholungsfall während desselben Spiels durch die Rote
Karte und Platzverweis eines vom Spielführers zu bestimmenden
Feldspielers. Auf weitere Delikte im selben Spiel folgt sofort die Rote
Karte.
- Seitenwahl Vor Beginn eines Spieles wählt jede Partei
eine der beiden Ballfarben; der Schiedsrichter wirft den Ball, die oben
liegende Farbe bestimmt die Seitenwahl. Der Gegner bekommt damit den Anstoß
zugesprochen. Die Ballfarbe entscheidet weiterhin in Zweifelsfällen den
Ballanspruch. Ansonsten ist sie bedeutungslos.
- Grundaufstellung Das anstoßende Team besetzt
mit vier Spielern den Mittelkreis, je ein Spieler Stopperkreis und
Strafraum. Die andere Mannschaft besetzt mit vier Spielern die äußeren
Aufstellpunkte und mit dem fünften und sechsten Spieler ebenfalls
Stopperkreis und Strafraum.
- Ballführung Ein und derselbe Spieler darf nur bis zu
drei Mal hintereinander den Ball führen. Dabei gilt bereits eine
geringfügige Bewegung des Balls als Ballführung. Es ergibt sich daraus,
dass spätestens der dritte Schuss dem Zuspiel zu einem anderen eigenen
Spieler gilt. Der Ball gehört dann dem nächststehenden eigenen oder
gegnerischen Spieler. Der Ball muss mit dem Schussbein bewegt werden;
ein "Schieben" des Balls ist unzulässig und wird mit Freistoss
geahndet. Wird mehr als drei Mal hintereinander mit demselben Spieler
gespielt, gibt der Schiedsrichter ebenfalls einen Freistoss für den Gegner.
Dieser Freistoss wird so ausgeführt, dass der betroffene Spieler zwei
Figurenlängen vom Ball -und zwar vom "locus delicti" in Richtung
eigenes Tor- zurück genommen wird und der nächste gegnerische Spieler den
Ball vom Tatort aus treten darf.
- Ballanspruch Es gehört stets demjenigen Spieler der
Ball, dem er am nächsten liegt. Man darf in der Regel nicht
nachrücken, ehe der Ball zur Ruhe gekommen ist. Wenn sich ein Spieler den
Ball nur auf Verdacht aneignet ohne vorherige Zustimmung seitens des
Schiedsrichters, verhängt dieser einen Freistoss und zeigt ihm die Gelbe
Karte. Wird zu schnell nachgezogen, ohne dass deutlich für einen
gegnerischen Spieler ein Ballanspruch in Frage kommt, spricht der
Schiedsrichter eine Verwarnung aus; bei Wiederholung Gelbe Karte
und Freistoss und weiter die Rote Karte. Wenn nach Augenmass
der Ballanspruch nicht bestimmt werden kann, entscheidet die Ballfarbe, nach
möglichem Einspruch eines Spielführers das genaue Nachmessen der
Abstände zwischen Ball und nächstplatzierten Teil des Spielerfußes bei
hängendem Schussbein. Bei Messungen ist die kürzeste Distanz
festzustellen. Stehen zwei eigene Spieler dem Ball näher als der nächste
Gegner, ist es frei gestellt, welcher der beiden Spieler zur Ballführung
benutzt wird.
- Bewegung der Spieler o h n e Ball Es
ist erlaubt, den Spieler ohne Ball zu führen, wenn der Gegner in
Ballbesitz ist und sich innerhalb der Spielfeldhälfte der verteidigenden
Mannschaft befindet. Diese Bewegung ohne Ball vollzieht sich aber
ausschließlich auf dem Stopperhalbkreis und der vorderen Strafraumlinie
jeweils nur mit einem Spieler. Wird eine dieser Verteidigungslinien
mit mehr als einem Spieler besetzt, gibt es einen Strafstoss für den
Gegner von der Mitte des Stopperhalbkreises aus, wobei die andere Mannschaft
auf der Strafraumlinie aus zwei Spielern eine Mauer aufbauen darf.
Einer der beiden Spieler wird anschließend dorthin zurück gestellt, wo er
hergenommen wurde.
- Defensivspieler Jede Spielfigur ist auf allen
Positionen einsetzbar. Die Aufstellung und Bewegung von Defensivspielern auf
Stopperhalbkreis und vorderer Strafraumlinie ist zum Zwecke der Abwehr von
Torschüssen und dem Erschweren des gegnerischen Zuspiels. Falls die beiden
Verteidigungslinien im Bedarfsfall unbesetzt sein sollten, darf irgendeine
eigene Figur von einer beliebigen Stelle des Spielfeldes dort hingestellt
oder zurückgeholt werden.
- Aufstellung der Defensivspieler Der Stopper
(auf dem Halbkreis) darf die Kreislinie mit seinen Fußspitzen nicht nach
außen übertreten und nach innen die Linie nicht verlassen. Der Verteidiger
hingegen muss mit seiner Standfläche wenigstens noch in Kontakt mit der
Strafraumlinie bleiben. Die beiden Seitenlinien des Strafraums dürfen vom
Verteidiger oder anderen Spielern wohl durch reguläre Spielzüge, aber
nicht zum Zwecke der Verteidigung besetzt werden. Die rote
Torschusserlaubnislinie ist keine Defensivlinie. Sie bestimmt
ausschließlich die Spielfläche, innerhalb welcher Torschüsse erlaubt
sind; sie bleibt unbesetzt, es sei denn durch reguläre Spielzüge rein
zufällig.
- Doppelbesetzungen der Defensivlinien in der Folge eigener
Ballführung sollten zur Vermeidung von Strafstössen im Falle eines
Gegenangriffs sofort aufgelöst werden, indem die Figur etwa 1-2 cm
von der Linie nach außen abgeschoben wird; es ist üblich, dies dem
Schiedsrichter mit dem Zuruf "Ich schiebe ab!" kurz
mitzuteilen.
- Verlust des Ballanspruchs Defensivspieler, die während
eines gegnerischen Schusses oder unmittelbar danach bewegt werden,
geben damit den Anspruch auf Ballbesitz auf. Als Bewegung gilt bereits das
kurze Wegnehmen und Wiederhinstellen, ja auch ein minimales Rücken, nicht
jedoch das bloße Anfassen der Figur. Der Zuruf "Bewegt!"
durch den Schiedsrichter ist angeraten, da dies sehr oft durch eine reine,
nicht selten unbewusste Reflexbewegung zustande gekommen ist. Auch der Zuruf
"Weiter!" an die angreifende Mannschaft ist hier möglich.
- Spiel am Stopperhalbkreis Kommt ein Stürmer in
Ballbesitz innerhalb des Stopperhalbkreises: Passt der Stopper mit
seiner ganzen Standfläche zwischen Ball und Stopperlinie, so darf er
dort hingestellt werden. Ist der Stürmer aber schneller dort, darf der
Stopper ihn nicht verdrängen. Liegt der Ball knapp hinter der Stopperlinie
und bleibt dabei in Besitz des Stürmers, darf der Stopper nur in der Nähe
links oder rechts vom Ball auf dem Stopperkreis aufgestellt werden.
Behindert der Stopper in dieser Position den Stürmer beim Torschuss, darf
der Spielführer der angreifenden Mannschaft ihn zur Seite stellen. Dies
gilt nicht, wenn der Stürmer von einem Torschuss absieht. Anmerkung:
Besonders bei diesen häufigsten und hartnäckigen Positionskämpfen sollte
der Schiedsrichter auf eine korrekte Spielführung achten!
- Spiel an der Strafraumgrenze Wenn ein Stürmer innerhalb
des Strafraums in Ballbesitz kommt, ist der Verteidiger ausgeschaltet; er
darf sich erst wieder bewegen, wenn der Ball wieder außerhalb des
Strafraums ist oder er selbst in Ballbesitz kommt. Wichtig: Der Ball
hat eine Linie überschritten, wenn er mindestens mit mehr als seiner
Hälfte die Linie überwunden hat! Nachsatz: Der Verteidiger operiert
ausschließlich auf der vorderen Strafraumlinie; die Seitenlinien des
Strafraums darf er nicht betreten, es sei denn durch reguläre Spielzüge
mit Ball.
- Vorteil Der Schiedsrichter kann einem Angreifer
auf dessen Wunsch hin einen Strafstoss erlassen, wenn dieser für die
stürmende Mannschaft Nachteile haben sollte. Ein solcher Nachteil
entstände dann, wenn die Strafraumlinie oder der Stopperhalbkreis in einem
solchen Moment versehentlich doppelt besetzt würde, wenn der Stürmer eine
gute Torschussmöglichkeit hat. Die Mauerbildung wäre hier ein Vorteil für
die Verteidigung.
- Handspiel Wenn bei der Bedienung des Stoppers
die Hand des Spielführers innerhalb des Spielfeldes angeschossen wird, so
ist von der Mitte des Stopperhalbkreises aus ein Strafstoss zu
verhängen. Nach der Ausführung des Strafstosses darf die verteidigende
Mannschaft zum Zwecke des Abstoßes vom Tor die Mauer auflösen. Der
Verteidiger wird auf die Strafraumlinie, der Stopper auf den
Stopperhalbkreis gestellt. Ist die Hand bei der Bedienung des Verteidigers
mit im Spiel, ist ein Elfmeter zu verhängen! Handspiel bedeutet
jegliche Art und Ursache der Berührung des Balls mit der Hand des
Spielführers. Der Elfmeter wird vom 11-Meter-Punkt zweimal
getreten. Nur wenn beide Torschüsse erfolgreich sind, wird ein Tor
gezählt. Der Torwart muss dabei auf der Torlinie bleiben, darf sich aber
hierauf bewegen. Der Schiedsrichter gibt jeden der beiden Elfmeter-Schüsse
einzeln frei. Abpraller vom Tor oder Torwart dürfen beim Elfmeter nicht
weitergespielt werden; es gibt in diesen Fällen Abstoß vom Tor. Wenn bei
Spielzügen ohne Beteiligung von Defensivspielern ein Handspiel vorkommt,
gibt es für den Gegner vom Tatort aus einen Freistoss.
- Torschuss ist erst dann gültig, wenn der Ball die rote
Torschusserlaubnislinie mit mehr als der Hälfte seines Umfangs
überschritten hat. Der Schiedsrichter sollte dies jeweils mit dem Zuruf
"Drüber!" mitteilen.
- Tor ist erzielt, wenn der Ball die Torlinie mit mehr
als seiner Hälfte überschritten hat.
- Toraus zieht Torabstoß nach sich. Dieser erfolgt von irgend
einer Stelle der vorderen Strafraumlinie aus durch einen beliebigen Spieler.
Vor Torabstoß darf der Stopper auf dem Stopperhalbkreis in eine günstige
Position gebracht werden.
- Der Verbinder Vor Torabstoß können beide
Mannschaften je eine Spielfigur in die Mittelkreishälfte der eigenen
Spielhälfte stellen, aber nur, wenn sich dort noch keine andere eigene
Figur befindet, was schon der Fall ist, wenn sie die Linie minimal berührt.
- Der Torwart darf sich jederzeit bewegen. Dabei darf der
Bedienungskasten des Torwarts nach vorne nicht über die hintere Absperrung
des Tors hinausgeschoben werden; so bleibt das Netz verschont und
Torschüsse identifizierbar. Der Torwart darf angegriffen werden, er hat
keinen Ballanspruch. Er darf aber jeden Ball schlagen, wegschieben usw., den
er erreichen kann. Wird der Ball bei Angriffen auf das Tor und den Torwart
im Strafraum vom Torwart so eingeklemmt, dass er vom Stürmer nur noch mit
Gewalt erreicht werden kann, ist auf Torabstoß zu erkennen. Dies ist z.B.
der Fall, wenn der Torwart den Ball zwischen sich und dem Torpfosten
eingeklemmt hält.
- Selbsttor gilt unter allen Umständen, auch wenn es aus dem
Raum jenseits der Torschusserlaubnislinie oder durch Einwurf erfolgt.
- Einwurf erfolgt von der entsprechenden Stelle der
Seitenauslinie aus, indem der Ball dem nächsten eigenen oder einem noch
näher zum eigenen Tor stehenden Spieler per Hand zugerollt wird.
- Ecke wird von einem Defensivspieler hereingegeben, der
anschließend zurückgestellt wird. Zuvor darf die verteidigende Mannschaft
Stopper und Verteidiger in Abwehrposition auf Stopperhalbkreis und vorderer
Strafraumlinie stellen. Der erste auf die Eckenhereingabe folgende Schuss
ist für den Angreifer frei, d.h. dass die Verteidigung ihre Deckung nicht
verstellen darf. Die stürmenden Spieler müssen allerdings durch die
Eckballhereingabe in Ballbesitz kommen, wenn sie die Chance eines freien
Torschusses bekommen wollen. Danach läuft das Spiel regulär weiter. Die
stürmende Mannschaft kann auch auf einen freien Schuss verzichten, um in
eine bessere Schussposition zu gelangen. In diesem Fall geht das Spiel sofort
regulär weiter, d.h. die Defensivspieler dürfen sich sofort wieder
bewegen, und die Uhr läuft weiter.
- Sperren ohne Ball Wird einem ballführenden
Spieler außerhalb oder innerhalb von Defensivlinien eine gegnerische
Spielfigur in den Weg oder in die Schussbahn gestellt, so ist dies zu
ahnden a) im Mittelfeld bis zu den Stopperhalbkreisen durch Freistoss
(vgl Pkt.12), b) im Stopperhalbkreis durch Strafstoss von der Mitte
des Stopperhalbkreises aus. Dabei darf jedoch keine Mauer aufgebaut,
sondern nur ein Defensivspieler auf der Strafraumlinie aufgestellt
werden. c) im Strafraum ist auf Elfmeter zu erkennen. Bei
wiederholtem Sperren ohne Ball ist zusätzlich die Gelbe, ggf. die Rote
Karte zu zeigen.
- Der Anstoß erfolgt von den dafür vorgesehenen Punkten
(vgl. Abbildung Stadion). Es darf die anstoßende Mannschaft nicht zwecks
Freispielens der Defensivspieler von den Verteidigungslinien zurückspielen.
Dies ist erst gestattet, wenn die gegnerische Mannschaft bereits mindestens
ein Mal in Ballbesitz war.
- Zeitspiel Wird das Spiel einer Mannschaft
offensichtlich verzögert, spricht der Schiedsrichter eine Verwarnung aus.
Setzt sich das Zeitspiel fort oder wiederholt es sich während eines Spiels,
so zeigt der Schiedsrichter die Gelbe Karte, ggf. die Rote Karte
und verhängt einen Freistoss gegen die zeitspielende Mannschaft. Vor einer
solchen Entscheidung ist vom Schiedsrichter unbedingt zu berücksichtigen,
dass manche Mannschaften immer langsam spielen, oder dass bestimmte
Spielsituationen ein eher langsames Spiel erfordern; hierfür sollte der
Schiedsrichter Verständnis haben. Ein offensichtliches Zeitspiel wird
erkennbar aus einer bestimmten Situation des Spiels in Relation zum
Spielstand und dem damit verbundenem Interesse der zeitverzögernden
Mannschaft. In jedem Fall ist hier behutsam zu entscheiden.
- Spielerwechsel In einem Spiel darf ein
Spieler oder Torwart ausgewechselt werden. Der Wechsel ist nur zwischen den
beiden Halbzeiten zulässig und ist sowohl dem Schiedsrichter als auch dem
Gegner bekannt zu geben. Zur Auswechslung eines verletzten Spielers muss
also das Halbzeitende abgewartet werden.
- Spielende ist nach der zweiten Halbzeit nach Ablauf der
Spieluhr vom Schiedsrichter zu verkünden. Für die erste
Halbzeit gilt dasselbe. In der ITIVE wird nicht nachgespielt, da die
Spieluhr bei Verzögerungen jeweils angehalten wird.
- Umgeworfene Spieler Wird ein gegnerischer
Spieler umgeworfen, entschuldigt man sich! Passiert dies öfter in einem
Spiel, zieht das eine Verwarnung, ggf. Gelbe Karte nach sich. Wirft ein
angreifender Spielführer gegnerische Defensivspieler um, so muss er mit dem
Weiterspiel warten, bis diese wieder aufgestellt sind. Wirft ein
verteidigender Spielführer den eigenen Stopper und/oder Verteidiger um,
müssen diese Figuren für den nächsten Schuss liegen bleiben und dürfen
erst danach wieder aufgestellt werden.
- Veränderungen der Spielfiguren dürfen durch Feilen, also
durch Reduzierung von Material vorgenommen werden, nicht jedoch durch
Verdickungen, wesentliche Erhöhungen der Figuren durch längere Prömpel
und Manipulationen an der Standfläche. Die im Handel erhältlichen so
genannten "Superkicker" des "Tipp-Kick"-Spiels sind in
der ITIVE verboten. Die farbliche Gestaltung der Trikots ist mit den
Farbkonstellationen der anderen Vereinstrikots abzustimmen.
- Schiedsrichterzettel Außer bei Trainingsspielen
und anderen unverbindlichen Spielbegegnungen ohne Schiedsrichter werden
ansonsten Schiedsrichterzettel zur Dokumentation des Spiels geführt.
(Grafik Schiedsrichterzettel)
Eintragungen: "Spiel" -die Art der Begegnung,
"Schiedsrichter" -der Name
des Repräsentanten des Vereins, dessen Spielführer die Aufgabe des Schiedsrichters
übernimmt, "Datum" -das Datum der Begegnung, "Mannschaft"
-Name des Vereins, "Torschützen" -die Rückennummern der
Torschützen, darüber die Spielminute, in der das Tor gefallen ist,
"Torwartleistungen" -Angabe durch Striche (eine Torwartleistung ist
eine Ballberührung des Torwarts in einer Abwehrreaktion), "Zwickler"
-Angabe durch Striche der geschossenen Zwickler, "Halbzeitstand" und
"Endstand" -das Zwischen- und Endergebnis des Spiels (vgl. Abbildung).
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Worterläuterungen: "Prömpel" ist der Knopf
über dem Kopf der Spieler. Durch Druck auf ihn wird das Schussbein aktiviert.
"Zwickler"(Subst.)/ "zwickeln"(Verb): Dies ist der Torschuss
aus der Position unmittelbar hinter der Torschusserlaubnislinie ganz außen.
© -Internationaler Tischfussball-Verband (ITIVE)
Herausgeber: ITIVE-Sektion New York, AP Bull/ Malcolm Z, 3.
überarbeitete Auflage 1988/2000
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