| Eine
neue Seite auf unserer Homepage! Aktuelle Aktivitäten auf dem Gebiet der
Künste drängen nach Veröffentlichung . Anlass der schöpferischen Werke
war das Großereignis in diesem Jahr 2005, der XXI. Weltpokal der ITIVE in
Rio de Janeiro. Zwei Künstler präsentieren ihr neues ITIVE-Oevre:
Curt
Grottewitz,
Dichter
der "Freien
Litterarischen
Gesellschaft Friedrichshagen", eines Vereins, der in Rio durch eine
erstaunliche Spielstärke zu überraschen wusste, stellt zunächst sein
Gedicht "Der Weltpokal" vor.
Es
folgen zehn Linolschnitte des New Yorker Realisten und Teamchefs der
"Cosmos Allstars" und "Cosmos Rainbows" Sir Fox.
Dieses
Hochdruckverfahren des Linolschnitts lässt nur eine eher grobe
Bearbeitung des Materials zu, was in der Regel zu einem eher abstrakten
Ausdruck auch figürlicher Bildmotive führt. In der Kunstgeschichte des
XX. und XXI. Jahrhunderts ist nicht bekannt, dass ein Künstler jemals
einen geradezu fotorealistischen Ausdruck mit diesem Medium erreicht
hätte. Der großartige Renaissance-Künstler Albrecht Dürer erreichte
mittels des Holzschnitts, der als sein "Vorgänger" mit dem
Linolschnitt eng verwandt ist, einen überragenden realistischen Ausdruck,
indem er die lineare Schnitttechnik perfektionierte. Anfangs des XX.
Jahrhunderts waren es dann die jungen Künstler des Expressionismus, die
die Hochdrucktechnik malerisch, d.h. durch eine flächige Behandlung des
Bildträgers, umsetzten. Während der folgenden Jahrzehnte entwickelte
sich eine zunehmend abstrakte Formensprache auch in diesem Medium. Nun, zu
Beginn des XXI. Jahrhundert ist es Sir Fox, der auch in dieser
Hochdrucktechnik des Linolschnitts mittels flächiger Gestaltung eine
realistische Wirkung erzielt, erstmals zu überprüfen und zu
erleben auf dieser Website. |
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Der
Weltpokal
Von
rauchig schwülem Dunste halb erstickt scheint das Flutlicht
Noch
sehe ich es nicht,
Doch
ich höre das Rauschen und Raunen
Und
bald erhebt sich ein ewiges Staunen.
Rio
de Janeiro, du Perle am Zuckerhut
O
Sonne brich mit deiner Glut
Für
unsere Prömpel hervor
Das
Plastik mög’ brausen ins Tor.
Und
Rufen tönt und donnergleiches Grollen
Ich
fühle das heilige Grün unter den Stollen
Und
Spannung hält gefesselt die Gesichter
Wohl
hub er mächtig an, der Dichter.
Curt
Grottewitz
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